Hat sich die Marktforschung neu zu erfinden?

Zunehmende Fokussierung auf professionelles Marketing Round Table-Gespräch mit Jane Frost, CEO des britischen Marktforschungsverbandes MRS

Berlin, den 16. September 2013. Führende Mitglieder der deutschen Marktforschungsbranche von Instituts-, Agentur- und Kundenseite - GfK Verein, Hyve, TNS Infratest, Brainjuicer und Avery Zweckform - trafen sich Anfang September in München zu einem Round Table-Gespräch mit Jane Frost, CEO der britischen Market Research Society (MRS) zur Fragestellung "Hat sich die Marktforschung neu zu erfinden?".

MRS ist der führende britische Marktforschungsfachverband und repräsentiert 80 Prozent der britischen Branche. Derzeit arbeitet der Verband erfolgreich an einer strategischen Transformation. Ziel des Round Table war es, den Transformationsprozess der britischen Marktforschungsbranche zu erläutern und zu diskutieren, welche Maßnahmen in Deutschland übertragen werden können.

Der Abend bot einen lebendigen Meinungsaustausch, bei dem beide Seiten voneinander lernen konnten. Trotz deutlicher Unterschiede in den Strukturen und Historien - die Herausforderungen und Chancen in den beiden größten europäischen Marktforschungsmärkten sind sich sehr ähnlich.

Zentrale Erkenntnisse aus dem Vereinigten Königreich, die Jane Frost vorstellte, waren:

In Deutschland ist die Situation ähnlich. Allerdings sind die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft deutlich fragmentierter, daher besteht für die deutsche Marktforschung noch mehr die Notwendigkeit mit "einer Stimme" zu sprechen. Als wichtig erkannten die Diskutanten das Arbeiten an verschiedenen Themen, um die gewünschte Sichtbarkeit und Positionierung der Marktforschung weiter zu verbessern.

Qualitative Themen der Marktforschung wie "Fair Data" und deutlich mehr wachstumsfokussierte, vorwärts gerichtete Initiativen können nach Auffassung der Round Table-Teilnehmer einen starken Einfluss auf Status und Rolle der Marktforschung und damit auf Innovationen und wirtschaftliches Wachstum - nicht nur der Marktforschung - haben. Einer dieser notwendigen Aktivitäten ist die "Initiative Markt- und Sozialforschung" (IMSF), die mit ihrer "sag ja zu"-Kampagne das Ansehen der Branche in der Bevölkerung und die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, an Umfragen teilzunehmen, fördern möchte.

"Vergleichbare Aktivitäten, die sich wie "Fair Data" an andere Stakeholder der Marktforschung richten, um das Vertrauen in die Branche zu stützen, sind sehr zu begrüßen und können unter dem Dach der "Initiative Markt- und Sozialforschung" koordiniert werden.", so Bernd Wachter, Sprecher der deutschen Initiative.

Die deutsch-britische Arbeitsgruppe erarbeitet derzeit eine Roadmap, die dabei helfen soll, den Erfolg der Neupositionierung von MRS zu lernen.

 

Ziel der Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. ist es, die Öffentlichkeit über Markt- und Sozialforschung und deren Unterschied zu Werbung und Verkauf zu informieren. Weitere Aufgaben sind, die Garantie von Anonymität und Datenschutz zu betonen und den Nutzen von Markt- und Sozialforschung für die Gesellschaft zu verdeutlichen.

Träger der Initiative sind die Branchenverbände der Markt- und Sozialforschung:

 

Unterstützt wird die Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. durch die Fördermitglieder:

 

 

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